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WLAN & Abdeckung

Ein WLAN planen und absichern

Das WLAN ist zum Standard-Zugangsnetz geworden: Arbeitsplätze, Mobilgeräte, Industriegeräte und vernetzte Objekte laufen darüber. Schlecht dimensioniert behindert es den Alltag; schlecht getrennt öffnet es vom Parkplatz aus den Weg ins Herz der Informatik.

Die Herausforderung

Ein vollwertiges Zugangsnetz, kein Zubehör

Zwei verschiedene Probleme werden oft vermischt. Das erste ist physikalisch: zu geringe Abdeckung, schlecht platzierte Access Points, Störungen oder eine Kapazität, die der tatsächlichen Nutzerdichte nicht entspricht. Es löst sich nicht dadurch, dass man beliebig Access Points hinzufügt — das verschlechtert die Lage meist.

Das zweite ist ein Sicherheitsproblem: ein von allen gekannter gemeinsamer Schlüssel, ein Gästenetz, das das interne Netz erreicht, vernetzte Objekte im selben Segment wie die Server oder eine fehlende Authentisierung per Zertifikat. Dann wird das WLAN zum einfachsten Weg hinein.

Wir behandeln beides gemeinsam: Eine prädiktive Untersuchung auf Grundrissen, bestätigt durch Messungen vor Ort, bestimmt Platzierung und Dimensionierung; die Architektur für Authentisierung und Segmentierung stellt sicher, dass jede Gruppe nur erreicht, was sie betrifft. Das Ergebnis wird durch einen Funk-Penetrationstest überprüft.

Was auf dem Spiel steht
  • Funklöcher und Verbindungsabbrüche in der Bewegung
  • Überlastete Kapazität zu Stosszeiten
  • Ein von allen gekannter gemeinsamer Schlüssel, nie erneuert
  • Gästenetz, das das interne Netz erreicht
  • Vernetzte Objekte nicht von der Informatik getrennt
Schema

Lückenlos abdecken, ausnahmslos trennen

WLAN-Abdeckung und Segmentierung der Netze ABDECKUNG & KAPAZITÄT AP 1AP 2AP 3AP 4 SEGMENTIERUNG Mitarbeitende802.1X · ZertifikatGästePortal · isoliertIoT / OTeigenes VLAN
Die Funkzellen überlappen sich, damit das Roaming funktioniert; jede Gruppe hat ihr eigenes logisches Netz und ihre eigene Zugriffsstufe.
Unser Vorgehen

Wie wir vorgehen

Zuerst eine Untersuchung auf Grundrissen, dann Messungen vor Ort: Die Modellierung gibt die Richtung vor, das Feld entscheidet.

01

Bedarf und Randbedingungen

Erhebung der tatsächlichen Nutzung — Dichte, Mobilität, latenzempfindliche Anwendungen, besondere Geräte — und der baulichen Bedingungen: Materialien, Raumhöhen, abzudeckende oder bewusst auszunehmende Bereiche.

02

Prädiktive Ausleuchtung

Modellierung der Ausbreitung auf den Grundrissen, mit einer ersten Platzierung der Access Points, einer Wahl von Sendeleistungen und Kanälen und einer Schätzung der Kapazität je Bereich.

03

Messung vor Ort

Messungen vor Ort, um das Modell mit der Wirklichkeit abzugleichen: Empfangspegel, Signal-Rausch-Abstand, Störungen und tatsächliche Überlappung der Zellen. Der Plan wird darauf gestützt angepasst.

04

Architektur und Segmentierung

Authentisierung per Zertifikat (802.1X) für Mitarbeitende, isoliertes Portal für Gäste, eigenes Segment für vernetzte Objekte und Industriegeräte, mit ausdrücklichen Filterregeln zwischen den Segmenten.

05

Bestätigung und Dokumentation

Funk-Penetrationstest, um Trennung und Belastbarkeit der Authentisierung zu prüfen, danach Übergabe des Abdeckungsplans, der Konfigurationen und der Betriebsregeln.

Eingesetzte Leistungen

Mehrere Disziplinen, eine Ansprechperson

Funkuntersuchung, Integration und offensive Bestätigung: Entwurf und Überprüfung liegen in derselben Hand.

Ergebnisse
  • Bericht der prädiktiven Ausleuchtung (Modellierung auf Grundrissen)
  • Bericht der Messungen vor Ort
  • Abdeckungsplan: Platzierung, Kanäle und Sendeleistungen
  • Architektur für Authentisierung und Segmentierung
  • Bericht des Funk-Penetrationstests und Empfehlungen
Häufige Fragen

Häufige Fragen

Sie ergänzen einander. Die prädiktive Untersuchung erlaubt es, vor dem Umbau zu planen und teure Fehler zu vermeiden; die Messung vor Ort bestätigt im Feld, wo Materialien und Störungen oft Überraschungen bereithalten. Für ein bestehendes Gebäude empfehlen wir beides.

Nicht zwingend — oft ist das sogar kontraproduktiv. Zu viele schlecht eingestellte Access Points stören einander und mindern den Durchsatz. Die richtige Einstellung betrifft Sendeleistungen und Kanäle ebenso sehr wie die Anzahl der Geräte.

Für ein sauber isoliertes Gästenetz allenfalls. Für Mitarbeitende nicht: Ein gemeinsamer Schlüssel lässt sich beim Austritt einer Person nicht entziehen und erlaubt keine Nachvollziehbarkeit. Die Authentisierung per Zertifikat (802.1X) löst beide Probleme.

Auf einem eigenen Segment, mit ausdrücklichen Filterregeln zum übrigen Netz. Viele dieser Geräte unterstützen keine starke Authentisierung: Trennung und Kontrolle der Flüsse gleichen diese Grenze aus.

Ein WLAN, das abdeckt und trennt?

Eine Ausleuchtung und ein Review der Segmentierung liefern beide Antworten rasch. Sprechen wir darüber.