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Kontinuität & Wiederherstellung

Die Betriebskontinuität sicherstellen

Nach einem grösseren Vorfall zählt nur eine Frage: In welcher Zeit sind Sie wieder betriebsfähig — und mit welchen Daten? Die Antwort setzt Ziele voraus, die das Geschäft mitträgt, und ein Dispositiv, das wirklich getestet wurde — kein Ordner, der einmal im Jahr aktualisiert wird.

Die Herausforderung

Getragene Ziele — und der Beleg, dass sie halten

Kontinuität stützt sich auf zwei einfache Grössen. Das RPO bestimmt den vertretbaren Datenverlust: Wie weit darf man zurückgehen? Das RTO bestimmt die vertretbare Frist bis zur Wiederinbetriebnahme. Beide sind Geschäftsentscheide, keine technischen Parameter — deshalb werden sie mit den betroffenen Bereichen festgelegt, gestützt auf eine Auswirkungsanalyse.

Der klassische Fehler besteht darin, ehrgeizige Ziele auszuweisen, welche die Infrastruktur nicht halten kann: zu weit auseinanderliegende Backups, nie gestoppte Wiederherstellungen, vergessene Abhängigkeiten. Am Tag des Vorfalls wird die Lücke bar bezahlt.

Wir machen dieses Dispositiv glaubwürdig: Tätigkeiten hierarchisieren, erreichbare Ziele setzen, die Backup- und Wiederanlaufarchitektur darauf ausrichten und anschliessend mit Wiederherstellungstests und einer Krisenübung überprüfen, dass das Ganze funktioniert — Teams eingeschlossen.

Was auf dem Spiel steht
  • RTO und RPO ausgewiesen, aber nie überprüft
  • Backups nicht getestet oder aus der kompromittierten Domäne erreichbar
  • Kritische Abhängigkeiten (Lieferanten, Cloud) nicht berücksichtigt
  • Keine Krisenorganisation bestimmt oder eingeübt
  • Wiederanlaufdokumentation veraltet oder auf dem wiederherzustellenden System abgelegt
Schema

Die beiden Fenster, die Ihren Wiederanlauf bestimmen

RPO- und RTO-Fenster rund um einen Notfall RPO vertretbarer Datenverlust RTO Frist bis zur Wiederinbetriebnahme NOTFALL Letztessauberes BackupDienstwieder verfügbar vorhernachher
Das RPO misst den vertretbaren Datenverlust vor dem Notfall, das RTO die Frist bis zur Wiederinbetriebnahme danach. Das gesamte Dispositiv richtet sich nach diesen beiden Werten.
Unser Vorgehen

Wie wir vorgehen

Vom Geschäft zur Technik: Zuerst wird entschieden, was zuerst wieder laufen muss, dann werden die entsprechenden Mittel aufgebaut.

01

Auswirkungsanalyse (BIA)

Bestimmung der wesentlichen Tätigkeiten, der für sie vertretbaren Ausfalldauer und ihrer Abhängigkeiten — Anwendungen, Daten, Lieferanten und Schlüsselpersonen.

02

Ziele für RTO / RPO

Festlegung der Ziele je Tätigkeit gemeinsam mit dem Geschäft, im Abgleich von Anspruch und Kosten. Hier wird ausdrücklich abgewogen, statt implizite Ziele zu erben.

03

Pläne BCP und DRP

Formalisierung des Notbetriebs (BCP) und der technischen Wiederanlaufverfahren (DRP): Startreihenfolge, Voraussetzungen, Rollen und Ersatzkommunikationsmittel.

04

Technische Ausrichtung

Abstimmung von Backups und Architektur auf die Ziele: Häufigkeit, Unveränderlichkeit, Isolation der Kopien gegenüber der Domäne und gestoppte Wiederherstellungen.

05

Übungen und Pflege

Krisenübung (Table Top) und echte Wiederherstellungstests, danach Aktualisierung des Dispositivs. Ein Plan lebt: Er wird bei jeder wesentlichen Änderung der Informatik neu beurteilt.

Eingesetzte Leistungen

Mehrere Disziplinen, eine Ansprechperson

Kontinuität verbindet Governance, Architektur und Erfahrung aus echten Vorfällen — wir bringen alle drei mit.

Ergebnisse
  • Auswirkungsanalyse der Tätigkeiten (BIA)
  • Vom Geschäft bestätigte Ziele für RTO und RPO
  • Kontinuitätsplan (BCP) und Wiederanlaufplan (DRP)
  • Empfehlungen zu Backups und Architektur
  • Bericht der Übung und der Wiederherstellungstests
Häufige Fragen

Häufige Fragen

Der BCP regelt die Fortführung der Tätigkeit während des Vorfalls, auch im Notbetrieb — oft mit Behelfslösungen. Der DRP beschreibt die technische Wiederinbetriebnahme der Systeme. Beide braucht es: Der eine schützt das Geschäft, der andere stellt die Informatik wieder her.

Mindestens jährlich ein Wiederherstellungstest für die kritischen Systeme, ergänzt durch eine Krisenübung. Viele Organisationen entdecken bei dieser Gelegenheit, dass sich ein Backup nicht wiederherstellen lässt oder dass das Verfahren auf dem wiederherzustellenden Server lag.

In der vorliegenden Form selten. Gegen Ransomware zählt, dass eine Kopie von der Domäne isoliert, unveränderlich und innerhalb der angestrebten Frist wiederherstellbar ist. Wir prüfen diese drei Eigenschaften statt nur das Vorhandensein eines Backups.

Ja, all diese Standards verlangen ein erprobtes Kontinuitätsdispositiv. Die hier geleistete Arbeit speist diese Vorhaben unmittelbar — und umgekehrt: Falls Sie eines davon bereits führen, bauen wir auf dem Bestand auf.

In welcher Zeit wären Sie wieder da?

Eine Auswirkungsanalyse und ein Wiederherstellungstest liefern eine sachliche Antwort — oft eine andere als erwartet.